Italian supercar comes with built-in aquarium.

„The Frangivento Asfane Charlotte Roadster has an interior that contains two goldfish.“ … „The aquarium’s inhabitants will be two goldfish named Nemo and Dory.“

(aus: http://www.irishnews.com/magazine/technology/2017/04/25/news/this-new-italian-supercar-comes-with-its-own-built-in-aquarium-1007311/ 25 April, 2017)

Den Bildern in diesem Artikel nach zu schließen handelt es sich bei den Fischen nicht um Goldfische, sondern wahrscheinlich um Doktorfische, also Meerwasserfische. Denn sie sind deutlich blau – was bei „Gold“fischen auszuschließen ist.

Paletten-Doktorfisch

Paracanthurus hepatus

Paracanthurus hepatus / Paletten-Doktorfisch, Regal Tang, Palette Surgeonfish, Blue Tang
(CC BY-SA 3.0, Urheber: Holger Krisp, Ulm, Germany)

„Doktorfische sind als Aquarienfische sehr anspruchsvoll. Ihre artgerechte Haltung stellt hohe Anforderungen an den Aquarianer.“
(aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Doktorfische)

Warum nun jemand auf dem Rücksitz seines „Supercar’s“ ein Aquarium spazierenfahren möchte, können nur die Designer dieser perversen Idee, Paolo Mancini und Giorgio Pirolo, beantworten: „… to give the car a “yacht-like” feel.“ – Aber wer möchte schon in seiner Yacht die Fische vom Riff herumschwimmen sehen…?!

Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Leute von Autos mehr verstehen als von der Aquaristik oder von Fischen (sofern der Artikel nicht eine Fake-News ist, um Clicks zu generieren).

Millionen Goldfische sterben zum Iranischen Neujahr

Wie jedes Jahr werden zum iranischen Neujahr, das mit dem Frühlingsbeginn zusammenfällt, unter anderem auch Goldfische als Symbol für ein „glückliches Neues Jahr“ verschenkt (vgl. Artikel auf Radio Liberty). Die meisten dieser Fische haben jedoch wenig Glück. Sie überleben das Jahr nicht. Entweder sterben sie bereits in den Containern der Märkte, oder in den Plastikbeuteln, in denen sie verkauft werden; oder etwas später, wenn sie in der Natur oder in der Kanalisation ausgesetzt werden. In Europa können sie gut im Freien überleben und werden dann oft zu Bioinvasoren.

Die wenigsten von ihnen landen in einem Aquarium. Doch auch ein Aquarium für tropische Zierfische bietet kein geeignetes Zuhause für diese Fische. Die berüchtigten Goldfischgläser (Kugelaquarien) gelten mittlerweile als Tierquälerei. „Generell sollen kugel- und säulenförmige Aquarien vermieden werden, da sie nur ungenügend Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten bieten und auch nicht dem Bewegungsbedarf der Fische entsprechen.“

2. Tierhaltungsverordnung, BGBl. II Nr. 486/2004, § 7: Besondere Anforderungen an die Haltung von Fischen, Absatz 6:

„Die dauerhafte Aquarienhaltung von Koi (Cyprinus carpio), Goldfisch (Carassius auratus), Goldorfe (Leuciscus idus) und verwandten Arten ist verboten.“

Goldfische gehören zur Art „Carassius auratus“, also zu den Karauschen. Sie brauchen viel Platz, am besten einen Teich, hohe Wasserqualität (durch gute Filterung) und Wassertemperaturen von 8-18 °C. Dann können sie sehr groß (bis zu 30 cm) und sehr alt werden. Und sie sind Pflanzenfresser, die gerne im Bodensand nach Algen und anderen Pflanzen wühlen – was in einem Aquarium nur selten möglich ist.

Job-Profil „Aquarienmanager“

„Aquarius“ ist der Wasserträger. Durch innovatives Denken und Handeln muss er jedoch kein Wasser mehr schleppen.

Dem Aquarienmanager kommen neben strategischen Aufgaben auch zahlreiche operative Agenden zu wie z.B. Ein- und Verkauf, Buchhaltung und Controlling, das Catering, das Personal- und Motivationsmanagement, sowie das Qualitäts- und Wastemanagement.

In geringerem Umfang ist er auch für Public Relations (Fisch-Fotografie) und Dokumentation (Autor) verantwortlich.

Die Belegschaft stammt ursprünglich aus allen Flüssen und Seen des Planeten. Sie bildet ein multikulturelles Team unter europäischer Führung bzw. aus europäischer Züchtung.

Entscheidend für den Erfolg ist die professionelle Vernetzung mit Kollegen und Experten (im DANIO).

Gefährliche Goldfische

In den Kranebitter Innauen, einem vom WWF betreuten Schutzgebiet in Tirol, werden von ihren Besitzern ausgesetzte Goldfische zur Plage. Diese Zierfische stören das ökologische Gleichgewicht massiv, wenn sie in der freien Natur ausgesetzt werden. Sie fressen Kaulquappen und Laich und damit fast die gesamte Amphibienpopulation (Gras- und Laubfrosch, Erdkröte) eines Jahres auf.
Details auf http://www.wwf.at/de/warum-goldfische-in-der-wildnis-eine-bedrohung-fuer-heimische-flussoekosysteme-sind/